Schutzkonzept zur Wiederaufnahme von Präsenzgottesdiensten

Stand: 29. April 2021 

Die Coronaschutzverordnung NRW vom 23. April 2021 § 1 (3) läßt Gottesdienste zu. Unter Übernahme der Corona-Schutz-Empfehlungen der Evangelischen Kirche von Westfalen formuliert die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Löhne folgendes Hygieneschutzkonzept:

Prämisse

Das Presbyterium ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der Nächsten bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden.

Information

Die Wiederaufnahme von Präsenzgottesdiensten wird über die üblichen Kommunikationswege angekündigt.

Mitgeteilt werden für diese Predigtstätte:
·       Zeiten und Orte der Gottesdienste
·       Teilnahmebedingungen (s.u.)
·       Zulassungsbegrenzung: Es steht nur eine bestimmte Anzahl von Plätzen zur Verfügung.
·       Hinweise zum Gottesdienstbesuch:
        o   Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten
        o   Eintrag in Anwesenheitslisten
        o   Sitzordnung
        o   Hygieneregelungen
        o   Abstandsgebot
        o   Kein Gesang

Auch bei der Begrüßung an oder vor der Kirchentür werden die Besucherinnen und Besucher schriftlich und mündlich über die neuen Regelungen informiert.

Teilnahmebedingungen

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln.

Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben im Kirchraum untersagt. Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter zum Sitznachbarn ist einzuhalten.

Das Tragen einer medizinischen Maske nach § 3 Absatz 1 Satz 2 Coronaschutzverordnung ist in und vor der Kirche und auf den Parkplätzen erforderlich.

Das Gemeindesingen unterbleibt; ebenso Chorgesang und Bläserchor.

Erkrankten und gefährdeten Besucherinnen und Besuchern wird die Teilnahme nicht empfohlen. Sie werden gebeten, auf mediale Gottesdienste (Internet, Radio, Fernsehen) oder auf Hausandachten auszuweichen.

Teilnehmenden-Obergrenze

Die Zahl der Plätze pro Gottesdienst ist, abhängig von der jeweiligen Raumgröße, begrenzt. In der Martin-Luther-Kirche (324 qm Erdgeschoß, ca. 400 Sitzplätze unten, oben 300 Sitzplätze) wird die Teilnehmendenzahl in der Kirche auf 74 Personen begrenzt. Ist die Obergrenze erreicht, kann kein Einlass mehr gewährt werden.

Die Kirchengemeinden führen ein Anmeldeerfordernis für solche Zusammenkünfte ein, bei denen Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen können.

Es werden Anwesenheitslisten geführt, in die die Kontaktdaten der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher (Name, Adresse, Telephonnummer, Art des Mund-Nasen-Schutzes) eingetragen werden. Auch der Sitzplatz wird notiert. Damit wird die besondere Nachverfolgbarkeit gewährleistet. Die Listen dienen ausschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können; sie werden nach einem Monat vernichtet. Beginn und Ende des Gottesdienstes werden vermerkt.

Abstandswahrung

Vor der Kirchentür, im gesamten Kirchraum und auf den Parkplätzen gilt das Abstandsgebot. Der Sitz- und Stehabstand zwischen Personen in jede Richtung beträgt 1,5 bis 2 Meter.

Das Betreten und Verlassen der Kirche wird geordnet organisiert. Es ist sichergestellt, dass der Abstand auch bei Ein- und Ausgang gewahrt bleibt. Die Martin-Luther-Kirche verfügt über vier Ein- und Ausgänge, die in unterschiedliche Bereiche des Kirchraums führen. Ein „Kreuzen“ oder „Einfädeln“ ist weder beim Betreten noch beim Verlassen der Kirche erforderlich.

In der Martin-Luther-Kirche werden Sitzplätze markiert, mit entsprechendem Abstand zur Seite sowie nach vorn und nach hinten. Personen, die in einem Haushalt leben, können nebeneinander sitzen.

Die Anzahl der markierten Sitzplätze und Stühle überschreitet nicht die Zahl der Personenobergrenze.

Hygiene

Die allgemeinen Hygieneregeln sind auch im Gottesdienst einzuhalten.

Die Kirchengemeinde sorgt dafür, dass sich am Gottesdienst Mitwirkende sowie Besucherinnen und Besucher im Eingangsbereich die Hände desinfizieren. Die Kirchengemeinde stellt dafür Desinfektionsmittel bereit. Die Waschbecken in der Toilette werden zugänglich gemacht.

Die Türgriffe werden desinfiziert. Die Räume werden vorher und nachher ausreichend gelüftet.

Das Tragen von medizinischen Masken lt. Coronaschutzverordnung ist erforderlich. Die Kirchengemeinde stellt solche Masken für diejenigen Gottesdienstbesucher bereit, die ohne Maske zum Gottesdienst kommen.

Gottesdienstablauf

Es wird in der Regel folgendes Gottesdienstformat angeboten:

Gottesdienst nach Grundform II des Evangelischen Gottesdienstbuchs ohne Gemeindegesang

Auf den Einsatz von Gesangbüchern wird verzichtet.

Von allen liturgischen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird im Gottesdienst grundsätzlich Abstand genommen.

Taufgottesdienste im Kreis von Familie und Freunden sind im Rahmen dieses Hygieneschutzkonzeptes möglich. Zu Taufgottesdiensten wird nicht öffentlich eingeladen. Die Regeln zum Abstand, zum Mund-Nasen-Schutz und zur allgemeinen Hygiene sind zu beachten.

Auf Gemeindegesang wird wegen der besonders hohen Infektionsrisiken verzichtet. Chöre und Orchester musizieren nicht.

Die Feier des Abendmahls wird wegen des damit verbundenen Infektionsrisikos bis auf weiteres ausgesetzt. Ausnahmen sind möglich. Dazu wird jeweils ein erweitertes und ergänztes Hygieneschutzkonzept vorgelegt.

Kollekten werden nur am Ausgang eingesammelt und mit Einmal-Handschuhen gezählt.

Spätestens alle zehn Minuten wird die Kirche gelüftet (Stoßlüften).

 

Die vom Presbyterium dafür zu ernennenden Personen überwachen die Einhaltung der Regeln. Bei Nichtbeachtung machen sie vom Hausrecht Gebrauch.

Das vorliegende Schutzkonzept gilt ab dem 29. April 2021.

Löhne, den 29. April 2021

Struckmeier, Vorsitzender des Presbyteriums